HZP 2022

Wir sind in diesem Jahr noch nicht in Sachen Corona über den Berg, das zeigt die aktuelle politische Diskussion verbunden mit den geplanten Maßnahmen. Die diesjährige HZP konnte im Normalzustand durchgeführt werden. Dies hat bei Teilnehmern und Organisatoren zu einer deutlichen Entspannung geführt.

Auch der Kurs konnte ohne schlechtes Gewissen und Restriktionen stattfinden.

Die Teilnehmer und Kursleiter haben intensiv zusammengearbeitet. Das Ausbildungsrevier stand grundsätzlich immer zur Verfügung.

Ein Dank an den Revierinhaber darf an dieser Stelle nicht fehlen.

Auch andere Gelegenheiten haben sich im Kurszeitraum ergeben und konnten genutzt werden; auch hier ein Dank an die Revierinhaber.

Es geht um die Ausbildung unserer zukünftigen Jagdhelfer, die nur etwas lernen können, wenn sie die Gelegenheiten haben viele unterschiedliche Reviere kennenzulernen.

Am Prüfungsergebnis sieht man dennoch, dass Prüfungen ihre eigenen Gesetze haben. Übung und tägliches Training ist gefordert und notwendig. Aber am entscheidenden Tag kann es sein, dass die sonst guten Leistungen nicht abgerufen werden können.  

Es ist für die Betroffenen unbefriedigend, aber nun mal Realität. Prüfungswiederholungen sind grundsätzlich möglich und so kann ein Malheur gut ausbügelt werden - so wie wir es alle aus unserer Schulzeit kennen.

Die Prüfungsbedingungen waren sehr gut. Die hohen Temperaturen der letzten Tage hätten die Konzentration der Hunde und Führer sicher über Gebühr gefordert und das Gesamtergebnis weiter negativ beeinträchtigt. Es sind immer noch junge Hunde.

Glückwunsch an das Suchensieger-Gespann. Als Erstlingsführerin sicher ein beeindruckendes Erlebnis nicht nur mit einer Urkunde sondern auch noch mit einem Pokal nach Hause gehen zu können -verbunden mit dem Anspruch das Erlernte zu festigen und die VGP als Ziel zu haben.

Gemeldet:  10 Hunde

Bestanden:  6 Hunde

 

Bildmaterial Birgit Bredthauer


VGP 2020

Der Pfälzische Jagdgebrauchshundverein e.V. hat eine entsprechende Verfahrensvorschrift unter Corona Bedingungen für seine Prüfungen und Lehrgänge entwickelt und u.a. auf der VSwP – Pfälzerwald bereits auf Praxistauglichkeit überprüft.

Diese Vorschrift wird vom JGHV bei der Durchführung von Prüfungen in den angeschlossenen Vereinen empfohlen.

Im Zuge der sich überschlagenden Fallzahlen und Verordnungen durch den Bund, das Land und nicht zuletzt das regionale Gesundheitsamt ist es eine Hilfe, die der aktuellen Lage gerecht wird und den ausführenden Verein mit seinem Prüfungsleiter enormen Druck nimmt,  sodass man sich auf das Kerngeschäft ,die Durchführung von Prüfungen‘ konzentrieren kann. In der aktuellen Lage mit dem sogenannten ‚Lockdown light‘ wäre eine Durchführung der Prüfung vielleicht nicht möglich gewesen – anlog zur ausgefallenen VJP, für die anschließend eine Corona-Notlösung galt. Dies blieb uns für die nachfolgenden Prüfungen erspart.

Ich glaube nur der betroffene Hundeführer, der die Mühen der Ausbildung auf dem Höhepunkt der Leistungskurve seines Hundes zum Abschluss und zu Papier bringen möchte, kann die Bedeutung dieser Entscheidung wirklich bemessen.  

Die 7 Nennungen wurden auf 2 Gruppen mit der dazugehörigen Richtergruppe verteilt. Die Wetterbedingungen haben immer einen besonderen Einfluss auf das Prüfungsgeschehen und waren wirklich ideal. Das Wildvorkommen war gut, sodass die Hunde in der großen Leistungsprüfung auch ihr Potential zeigen konnten. Bei allen Hunden kam es hier und da zu Leistungseinbußen, sodass sich das Gesamtergebnis gemischt darstellte. In einem Fall musste leider die Prüfung aufgrund eines Fehlverhaltens vorzeitig beendet werden.

Die anderen kamen nach 2 Tagen Prüfungsgeschehen glücklich ins Ziel. Neben den körperlichen Anstrengungen ist das Mentale bei Hund und Führer nicht zu unterschätzen. Diese haben ungewollt direkten Einfluss auf die Leistung des Gespannes und das zeigt sich dann auch in den Leistungen. In diesen Fällen bleibt der Hund mit seinem Führer meistens hinter den Möglichkeiten.

Aber es kann nur das bewertet werden was geboten wird. Prüfungen haben ihre eigenen Gesetze.

Corona-bedingt fand der Abschluss der Prüfung im Freien statt. Der Wunsch nach Normalisierung des öffentlichen Lebens ist ausgesprochen groß: die Freude in der Gruppe zu erleben, das gemeinsame Schüsseltreiben und die Preis- und Urkundenvergabe sind existentieller Bestandteil einer Hundeprüfung. Nicht zu vergessen ist der Austausch über die Hochs und Tiefs der vergangenen Tage.

Es wird wieder möglichwerden, dessen bin ich mir sehr sicher.

 

Bildmaterial z.T. B.Bredthauer

 

VFsP 2020

 

Die diesjährige Verbandsfährtenschuhprüfung war anlässlich des 35-jährigen Bestehens unseres Vereins als Highlight zum Sommerfest geplant.

Wie in vielen Fällen ist so manches der Pandemie zum Opfer gefallen. So auch unser Sommerfest.

Zum Nennschluss waren zwei Hunde gemeldet. Einer musste verletzungsbedingt kurz vor dem Suchentermin zurückgezogen werden. Damit hatten wir die Planung und Vorbereitung im Vorfeld auf zwei Hunde ausgerichtet, gestartet ist ein Gespann.

Unter Einhaltung der Corona Vorgaben ist die Prüfung geplant und durchgeführt worden.

Es wurden keine Zuschauer zugelassen und die gesamte Organisation ist ins Feld (Wald) verlegt worden, sodass die gebotenen Abstände zu jedem Zeitpunkt eingehalten werden konnte.

Das Prüfungsgelände war mit Graswuchs, Traubenkirsche sowie Nadel-Altholz bestockt. Umgebungstemperaturen um die sonnige 20 Grad, mit Bodenfeuchte. Also für alle Beteiligten angenehme und gute Bedingungen. Das Gespann kam ruhig und sicher zum Stück. Unsicherheiten (Verleitungen) wurden in der Zusammenarbeit korrigiert.

Es ist befriedigend, wenn am Ende die Spannung fällt, die Freude aller Beteiligten (selbstverständlich auch beim Hund) zu spüren ist.